Veganuary? dry January?
Neujahrschallenges 2022
Es ist jedes Jahr das Gleiche. Neujahrsvorsätze werden festgelegt. Zu den typischen Vorsätzen gehören Sport, eine gesunde Ernährung, Abnehmen und Ähnliches.
Dabei werden diese leider nie lange eingehalten: Laut einer Studie von Statista geben lediglich 20% aller Befragten an, ihre Vorsätze nie zu brechen, 27% halten ihre Vorsätze immerhin 2 Monate ein.
In dem heutigen Beitrag geht es um zwei trendige Vorsätze, die sich mit jedem Jahr immer stärkerer Beliebtheit erfreuen. Diese kennt man unter den Namen „Veganuary“ und „dry January“. Außerdem haben wir fünf Tipps, die bei der Einhaltung von Neujahrsvorsätzen hilfreich sein könnten.
Veganuary
Vielleicht habt ihr in letzter Zeit etwas über „Veganuary“ (ein Kofferwort aus Vegan und January) gehört oder es in den Prospekten eurer lokalen Supermärkte aufgeschnappt, die den Boom stark zur Bewerbung ihres veganen Sortiments nutzen.
Die weltweit beliebte Challenge startet im Jahr 2022 zum dritten Mal in Deutschland.
Bei den Social-Media-Plattformen Instagram und TikTok ist sie mit dem #veganuary stark vertreten.
Auf Instagram sind es 1,6 Mio. Beitrage und auf TikTok hat der Hashtag bereits 404,9 Mio. Aufrufe.
Mehr als 200 Unternehmen starten vegan ins neue Jahr.
Dabei sind EDEKA, Burger King, Subway, Dominos, Lieferando, IKEA, HelloFresh, Kaufland und METRO.


"Angesichts des massiven Engagements der deutschen Wirtschaft wird der Lebensmittelmarkt im Januar 2022 einen weiteren veganen Boom erleben. Der Veganuary wird 2022 noch mehr Verbraucherinnnen und Verbraucher dazu einladen, die Vorteile einer pflanzenbasierten Ernährung zu entdecken",
sagt Katharina Weiss-Tuider, Leiterin der Non-Profit-Organisation Veganuary in Deutschland.
dry January
Unter dem „dry January“ versteht man im ersten Monat des Jahres komplett auf Alkohol zu verzichten. Der Trend kommt aus Großbritannien, da die häufigste Todesursache von Menschen im Alter von 15-49 Jahren der Konsum von Alkohol ist.
Deutschland ist, was den Alkohol betrifft, ein Hochkonsumland. Jeder/Jede trinkt ab 15 Jahren durchschnittlich 10,7 Liter Alkohol pro Jahr.
Die Dry-January-Kampagne verspricht, dass sich ein trockener Monat positiv auf die Gesundheit auswirkt: Teilnehmer/-innen schlafen besser, nehmen ab, entgiften die Leber, stärken ihr Immunsystem und bekommen ein besseres Hautbild.
Unter den Unterstützern des dry January finden sich Promis wie Katy Perry, aber auch die Alkohol-produzierenden Konzerne, die z.B. alkoholfreie Getränke wie alkoholfreien Sekt, Wein oder Schnaps verkaufen und vor allem seit 2020 einen starken Boom verzeichnen konnten.
Wie beim veganuary ist der dry january auch ein Trend, welcher häufig auf Social Media geteilt wird, 379 Tsd. Beiträge zum #dryjanuary und bei TikTok bereits 50,4 Mio. Aufrufe.
Unsere Tipps für euch
Um dir nun dabei zu helfen zu dem fünftel der Bevölkerung zu gehören, dass seine Vorsätze durchzieht, sind hier unsere Tipps für dich:
Spezifisch
Lege eine genaue, konkrete Formulierung deines Vorsatzes fest
Messbar
Definiere deine Meilensteine und schreibe Zwischenerfolge auf. So bleibst du dauerhaft motiviert.
Akzeptiert
Nimm dir sinnvolle Ziele vor, von denen du selbst überzeugt bist. Vorsätze sind für dich selbst da und nicht um andere zu überzeugen.
Realistisch
Setze dir ein Ziel, was realistisch zu erreichen ist. Lieber weniger erwarten und dann im Endeffekt froh sein, dass man mehr geschafft hat als wenn es andersrum wäre.
Terminiert
Schreibe dir konkrete Termine auf, an denen du zum Beispiel mit einem Ziel beginnen möchtest, damit es nicht immer wieder hinausgezögert wird.
Hattet ihr euch Vorsätze für den Januar und das Jahr 2022 gesetzt? Gehören der Veganuary oder der Dryjanuary dazu? Folgt uns auf Social Media und lasst es uns wissen!